Arbeiten mit Patterns in WordPress
Layoutvorlagen sind kein Plugin, auch wenn Anbieter fertiger Vorlagen dies manchmal suggerieren. Ich erstelle auf Basis des individuellen Designs bzw. Themes eigens für Ihre Website programmierte Bausteine, die somit auch garantiert mit Ihrem Projekt kompatibel sind. Diese lassen sich dann bequem mit Inhalten füllen.
Gerade bei komplexeren Layouts und Formatierungen programmiere ich individuelle Vorlagen, insbesondere dann, wenn es u. a. um Cards bzw. Kästchen und Boxen in Verbindung mit Bootstrap geht. Diese werden direkt im Theme im Ordner
patterns
abgelegt und mittels register_block_pattern_category
in Kategorien unterteilt, sodass Anwender:innen an passender Stelle einfach die entsprechende Vorlage wählen und ausfüllen können und das ganz ohne sich fortgeschrittene Designfähigkeiten anzueignen.Die Vorlagen an sich bleiben immer erhalten, auch wenn diese in einem Beitrag geändert werden.Es lassen sich auch entsprechende Designvorlagen für unterschiedliche Textbausteine anlegen, wie für Testimonials. Mit Inhalt gefüttert werden diese dann im individuellen, programmierten Layout ausgegeben.
Die für Sie vorgefertigte Vorlagen für Seitenlayout und Blockdesign sind darüber hinaus auch ein nützliches Tool, um eine konsistente Markenführung auf einer Website oder einem Blog aufrechtzuerhalten.
Verwaltet werden diese Bausteine an zentraler Stelle in WordPress. Gespeichert werden sie im Gegensatz zu den regulären Patterns in der Datenbank. Ein Ex- bzw. Import der
reusable Blocks
ist im Format json
möglich.Ändert sich ein Baustein, weil z. B. Praxiszeiten sich ändern oder eine Publikation hinzukommt, ändert sich dieser Block automatisch auf allen Seiten innerhalb einer Domain bzw. im Falle von WordPress Multisite innerhalb einer Website.
Nicht immer muss das Rad neu erfunden werden, auch ich lasse mich gerne von anderen inspirieren. Die Erfahrung lehrt aber auch, dass es immer Änderungen bedarf und die Vorlagen nicht unreflektiert übernommen werden sollten. Zum einen sind oft genug Bilder oder Hintergründe von externen Websites integriert und zum anderen sind die Layouts vielfach von Designern erstellt. Diese nutzen Überschriften, Fettungen u. ä. als gestalterisches Element, was vollkommen konträr zu Struktur und Optimierung für Suchmaschinen (SEO) steht.
theme.json
lassen sich globale Stile, aber auch Elemente einzelner Blöcke individualisieren und Farben hinterlegen. Standardmäßige Einstellungen von WordPress, die für individuelle Themes bzw. Layouts wenig geeignet sind, lassen sich hier auch deaktivieren, z. B. mit "defaultPalette": false
und eine eigene Farbpalette mit palette
hinzufügen.WordPress generiert aus dem oben genannten Datei dann die entsprechenden Inlinestyles. Da ich aber gerne die Kontrolle habe und mit der Menge an Code, der derzeit ausgegeben wird, nicht zufrieden bin, habe ich diese Funktion deaktiviert und trage die entsprechenden Farbwerte nach dem Schema
has-[name-der-farbe]-color
in mein Stylesheet ein.Es lassen sich nun den einzelnen Elementen bzw. Blöcken der Website quasi intuitiv entsprechende Farben zuweisen, wobei wir eine der definierten Farben oder einen beliebigen hexadezimalen Farbcode wählen können.
Lust auf mehr?
Sichern Sie sich ein kostenfreies Vorgespräch!
Arbeiten mit Patterns
Vorlagen machen das Leben leichter! Intuitiv die Inhalte der eigenen Website gestalten und das volle Potenzial von WordPress als Redaktions- bzw. Content-Management-System nutzen.